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Headhunter-Blog: Mythos Headhunter 

MYTHOS HEADHUNTER - IRRTÜMER ÜBER HEADHUNTER

Die häufigsten Irrtümer, Klischees und Vorurteile über Headhunter

Der Anruf des Headhunters kommt immer überraschend. Wer weiß, wie Headhunter arbeiten, wird am Telefon und im persönlichen Gespräch einen besseren Eindruck machen als jemand, dessen Weltbild von Klischees, Fehleinschätzungen und Vorurteilen über Headhunter geprägt ist.


Zwei Tipps zum Headhunter-Kontakt; exclusiv für hochqualifizierte Fachkräfte und Führungskräfte: - Bei consultants.de CV und Qualifikationsprofil für Headhunter und Personalentscheider veröffentlichen
- Karriere-Netzwerk erweitern: Headhunter Adressen bestellen - Karriere-Chancen im Direkt-Kontakt mit Headhuntern.


Die häufigsten Irrtümer über Headhunter

Headhunting ist seit Beginn der 90er Jahre nicht mehr das exklusive tête-à-tête unter Bossen, wie es heute oft noch als Mythos des Headhunting verkauft wird. Zu Beginn der 90er Jahre entließen die meisten Unternehmen Führungskräfte aller Ebenen. Zu alt, um in ein anderes Unternehmen zu wechseln, machten sich viele dieser Führungskräfte als Berater selbständig. Viele Personalmanager gingen bevorzugt in die Personalberatung, sei es als Partner von renommierten Beratungsgesellschaften oder sie machten sich gleich selbständig. Der Markt wurde eng für die Headhunter. Viele Headhunter änderten ihr Beuteschema und begannen, auch "Kleinvieh", also mittlere Fachkräfte, ins Visier zu nehmen. Seitdem 1994 das Vermittlungsmonopol der Bundesanstalt für Arbeit gelockert wurde, sind Zeitarbeitsunternehmen wie Adecco erfolgreich in den Markt der Besetzung von Fach- und Führungspositionen eingebrochen. Die Grenzen zwischen Personalvermittlung, Zeitarbeit und Headhunting verschwimmen zusehens. Hinzu kommt, dass seit einigen Jahren die Nachfrage insbesondere nach IT-Spezialisten gewaltig steigt. Dann muss der Headhunter ran, denn Stellenanzeigen und noch so ausgefeiltes Hochschulmarketing versagen. Auch Berufsanfänger, vor allem in der Datenverarbeitung müssen heutzutage mit dem Anruf eines Headhunters rechnen. "Können Sie gerade frei sprechen?", so beginnt das Gespräch in den meisten Fällen. Natürlich haben sich Headhunter auf die geänderten Marktbedingungen eingestellt und ihre Arbeitsweise angepasst. Der liebevoll gepflegte Mythos des Headhunters ist zumindest bei der Besetzung von mittleren Positionen in der altbekannten Form nicht mehr zutreffend. Daraus resultieren die meisten der folgenden Irrtümer und Fehleinschätzungen vieler jüngerer Nachwuchsfach- und Führungskräfte.

Irrtum und Fehleinschätzung Nr. 1: Der Headhunter weiß alles über mich

Das Gegenteil ist richtig: Der Headhunter weiss meist nur Ihren Namen und Ihre ungefähre Aufgabe und Position im Unternehmen. In aller Regel ruft Sie nicht der Headhunter an, sondern ein Researcher, der mit dem Erstkontakt beauftragt ist. Researcher sammeln Informationen über potentielle "Zielpersonen" aus Fachzeitschriften, Messen, Tagungsprogrammen, von Social Network Websites wie XING, aus Bewerberdatenbanken wie consultants.de sowie aus anderen Quellen über Branchen und Funktionen, die die Kunden des Headhunters regelmäßig interessieren. Das Ergebnis ist eine Liste mit Namen von Leuten, die aufgrund ihrer "Papierform" irgendwie für die zu besetzende Position in Frage kommen. Der Researcher ruft in den Unternehmen der Zielpersonen an und erfragt - wenn nötig, unter einem Vorwand - deren Durchwahlnummern. Je nach Erfahrung und Qualifikation des Researchers führt er auch ein erstes Telefonat mit den potentiellen Zielpersonen, also mit Ihnen, um ganz grob die Spreu vom Weizen zu trennen und um Informationen zu strukturieren und dem Headhunter zur weiteren Entscheidung vorzulegen. Erst danach wird der Headhunter aktiv.

Irrtum und Fehleinschätzung Nr. 2: Der Headhunter will mich abwerben

Da liegen Sie vollkommen daneben! Da der Headhunter zu diesem frühen Zeitpunkt so gut wie nichts über die Zielperson, also über Sie, weiß, weiß er auch nicht, ob Sie auf die Stelle passen. Es weiß also nicht, ob Sie für die zu besetzende Position optimal qualifiziert sind. Deshalb versucht er zunächst, einen Eindruck von Ihrer Qualifikation, Ihrem Werdegang, Ihrer derzeitigen Tätigkeit, Ihrem Verantwortungsumfang, Ihren Stärken und Schwächen, und Ihrem privaten Umfeld, etwa Ihrer Mobilität oder Ihrer familiären Situation zu gewinnen. Diese Informationen wird er zunächst zusammentragen und bewerten - auch im Vergleich mit anderen potentiellen Zielpersonen. Erst danach entscheidet der Headhunter, ob er Sie persönlich kennenlernen und möglicherweise abwerben will, ob und in welcher Form er sein Angebot offenlegt, oder ob er Sie zwar für sehr qualifiziert erachtet, aber nicht für genau die aktuell zu besetzende Position oder ob er es nicht für sinnvoll erachtet, den Kontakt zu Ihnen weiter zu pflegen. Je nach seiner Einschätzung werden seitens des Headhunters weitere unterschiedliche Kommunikationschritte erfolgen.

Irrtum und Fehleinschätzung Nr. 3: Der Headhunter entscheidet und besetzt die Vakanz

Ein klassischer Denkfehler. Der Headhunter ist Ihr Türöffner. Er vermittelt zwischen Unternehmen und Bewerber. Dazu trifft er lediglich eine Vorauswahl von geeigneten Kandidaten. Diese präsentiert er dem Unternehmen mit ausführlicher Analyse der Stärken und Schwächen der einzelnen Kandidaten. Die letzte Entscheidung trifft das Unternehmen, meist in Abstimmung und Beratung mit dem Headhunter, der oft den gesamten Bewerbungsprozess bis hin zum letzten Gespräch und zur Vertragsunterzeichnung begleitet.

Irrtum und Fehleinschätzung Nr. 4: Dem Headhunter ist egal, ob die Position zu mir passt

Eine krasse Fehleinschätzung, gehen Sie in sich! Wer als seriöser Berater und Headhunter nach dem Prinzip "verbrannte Erde" arbeitet, wird bald ohne Kunden und ohne Bewerber dastehen. Headhunting ist ein langfristig angelegtes Geschäft. Der Erfolg des Headhunters steht und fällt mit der erfolgreichen Stellenbesetzung. Ansonsten verliert er das Unternehmen als Kunden. Dazu kommt: Viele vermittelte Bewerber beauftragen, aufgestiegen in höhere Funktionen, einen der Headhunter, mit denen sie im Lauf der Jahre selbst zu tun hatten. Seriöse und faire Beratung auch des Bewerbers ist Teil erfolgreicher Neukundengewinnung von Headhuntern.

Nützliche Buchtipps über Headhunter
  • Branchenführer Personalberater: Personalbeschaffung und Personaldienstleistungen in Deutschland Über 70.000 Vakanzen werden jedes Jahr in Deutschland mit Hilfe von Personalberatern besetzt - und ein deutlicher Anstieg wird für die nächsten Jahre erwartet. Nicht nur Top-Führungskräfte finden auf diesem Wege eine neue Position, auch Spezialisten ohne Führungsverantwortung und Hochschulabsolventen seltener oder gefragter Studienfächer gehören zu den Kandidaten. Personalberater Personalbeschaffung, Personaldienstleistungen, Deutschland

  • JobSearch: Werden Sie Ihr eigener Headhunter. Mit den Methoden der Headhunter zum neuen Job JobSearch zeigt wie Headhunter arbeiten und wie man die Methode der Headhunter zum Erfolgsrezept für die eigene Stellensuche macht. Der Headhunter muss den (verdeckten) Arbeitsmarkt durchforsten, auf der Suche nach einem geeigneten Bewerber für die Stelle, die er im Firmenauftrag zu besetzen hat. Vor der selben Aufgabe steht der Bewerber, nur, dass er keine Heads sondern Jobs sucht. Die Strategie ist identisch und lässt sich eins zu eins übertragen. Wie? Das zeigt das Buch JobSearch.Headhunter

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