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Headhunter-Blog: Umgang mit Headhuntern
HEADHUNTER KONTAKT
Zusammenarbeit mit Headhuntern
Immer wieder werden wir gefragt ob es sie gibt, die "goldenen Grundsätze" für KandidatInnen, die mit Headhuntern Kontakt pflegen. Ja, es gibt zumindest einige Grundregeln, die man sich zueigen machen sollte.
Zwei Tipps zum Headhunter-Kontakt; exclusiv für hochqualifizierte Fachkräfte und Führungskräfte:
- Bei consultants.de CV und Qualifikationsprofil für Headhunter und Personalentscheider veröffentlichen
- Karriere-Netzwerk erweitern: Headhunter Adressen bestellen - Karriere-Chancen im Direkt-Kontakt mit Headhuntern.
Grundregeln im Umgang mit Headhuntern
Die Suche nach der richtig qualifizierten Spitzenkraft ist oft ebenso langwierig wie die Suche nach einer wirklichen TOP-Position. Beides erfordert einen langen Atem. Zum Glück gibt es Profis für die Suche nach der berühmten Nadel im Heuhaufen: Die Headhunter.
Der Anruf des Headhunters kommt meist unerwartet und überraschend. Daher sollten Sie sich vorher überlegen, wie Sie sich verhalten, wenn Sie von einem Headhunter angesprochen werden. Auch die Frage, was Sie tun können, um die Aufmerksamkeit eines Headhunters auf sich zu ziehen, ist interessant.
Kontakt zum Headhunter frühzeitig suchen
Suchen Sie frühzeitig den Kontakt zu einem Headhunter. Wenn Sie die Hilfe des Headhunters noch nicht dringend benötigen, ist der optimale Zeitpunkt: Zum einen ist dies aktives Networking und Training im oft vernachlässigten Selbstmarketing. Zum anderen bringen Sie sich so ohne Druck zu verspüren oder auszuüben ins Gespräch und Sie können den bestehenden Kontakt im Bedarfsfall auffrischen.
Hilfe, ein Headhunter ruft in der Firma an
Ein Headhunter ruft Sie in der Firma an. Jetzt gilt es Ruhe bewahren. Der Headhunter will Ihnen nichts böses und Sie brauchen keine Angst zu haben, auch nicht vor Chef oder Kollegen: Es ist rechtlich geklärt, dass der Headhunter Sie zu einem kurzen Informationsgespräch in der Firma anrufen darf, um Ihr Interesse und Ihre grundsätzliche Wechselwilligkeit abzuklären. Am besten, Sie nennen Ihre Privatnummer für einen Anruf ausserhalb der Arbeitszeit. Teilen Sie auch Ihre private E-Mail mit und bitten Sie den Headhunter Ihnen vor weiteren Gesprächen erste Informationen zur konkreten Aufgabenstellung zuzusenden. So erfahren Sie schonmal, ob es sich um einen Adressensammler handelt oder um einen konkreten Suchauftrag für eine ganz bestimmte Aufgabe, die besetzt werden soll. Schließlich wollen Sie gut vorbereitet in das Gespräch mit dem Headhunter gehen, oder?
Wie wurde der Headhunter auf Sie aufmerksam?
Diese Frage wird der Headhunter Ihnen nicht beantworten! Daher ist es besser sie erst gar nicht zu stellen. Danken Sie lieber dem Headhunter für seinen Anruf, statt Ihn mit dieser Frage in Verlegenheit zu bringen. Meist wurde der Headhunter durch akribische Recherche, durch Ihre guten Leistungen, Ihren guten Ruf in der Branche, durch eine Empfehlung oder eine Berichterstattung auf Sie aufmerksam.
Jederfalls sucht der Headhunter ganz bestimmte Kandidaten mit genau definierten Qualifikationen. Er hält es aufgrund seiner Recherche für möglich, dass genau Sie dieses spezielle Know-How haben, die gewünschten Erfahrungen mitbringen, kurz, dass Sie optimal für die zu besetzende Stelle geeignet sein könnten. Fragen Sie nach, ob der Headhunter aufgrund eines exklusiven und konkreten Suchauftrages anruft. Andernfalls will er lediglich seine Datenbank füllen. Je konkreter Ihre inhaltlichen Fragen sind, desto deutlicher werden Sie dies erkennen.
Zeigen Sie Interesse am Stellenangebot
Nachdem Sie dem Headhunter für seinen Anruf gedankt haben, zeigen Sie am besten ein gewisses Interesse an der Stellenofferte. Zu dem frühen Zeitpunkt der ersten Kontaktaufnahme bzw. in der Anfangsphase der weiteren Gespräche können Sie noch nicht beurteilen, ob der Headhunter, Ihnen vielleicht genau die Position anbietet, die zur weiteren Entwicklung Ihrer Karriere ideal geeignet ist und eine geradezu goldene Gelegenheit bietet, Ihr persönliches und berufliches Weiterkommen zu fördern. Bewahren Sie sich also Handlungsspielraum. Sie könnten beispielsweise sagen: "Ich bin zwar zufrieden in meiner jetzigen Aufgabe, aber ich möchte doch mehr über Ihre Stellenofferte erfahren." So sichern Sie sich das Interesse des Headhunters, ohne sich frühzeitig festzulegen.
Welches Unternehmen ist Auftraggeber des Headhunters
Auch diese Frage wird Ihnen der Headhunter nicht beantworten! Der Name des suchenden Unternehmens wird Ihnen genannt, sobald dem Headhunter klar ist, dass Sie ein veritabler Kandidat für die Position sind. Schließlich gilt es im Interesse des Kunden Diskretion zu bewahren, da es sich häufig um sensible Informationen handelt, die zur Unzeit beim Wettbewerb unerwünschte strategische Entscheidungen auslösen könnten. Fragen zur Funktion, Verantwortungsgebiet und zum Aufgabenbereich sind dagegen erwünscht und werden meist detailliert beantwortet. Fragen nach der Marktposition, nach bestimmten geforderten Qualifikationen oder nach technischen Erfordernissen des Anforderungsprofil oder nach dem ungefähren Dienstsitz des Unternehmens und weiteren Besonderheiten des Unternehmens sollte der Headhunter ebenfalls zumindest skizzieren, um eine vertrauensvolle Gesprächsgrundlage zu schaffen.
Gehaltsrahmen kommt meist schnell zur Sprache
Erzählen Sie dem Headhunter von ihrem derzeitiges Aufgabengebiet und Ihrem Verantwortungsumfang. Ihre Wechselmotive und Erwartungen an eine neue Position sollten möglichst positiv und konstruktiv rüberkommen. Rechnen Sie auch damit, dass Gehaltswünsche verhältnismässig schnell zur Sprache kommen. Der Headhunter will wissen, ab welchem Gehaltsrahmen für Sie ein Wechsel in Frage kommt, um zu entscheiden, ob die zur Debatte stehende Position für Sie finanziell attraktiv ist. Am besten Sie drehen hier den Spieß um, und fragen einfach nach dem Gehaltsrahmen, mit dem das suchende Unternehmen rechnet. Zumindest einen Anhaltspunkt sollten Sie erhalten. Damit können Sie dann leichter argumentieren.
Persönliches Treffen mit dem Headhunter
Ein Headhunter wird Sie persönlich treffen wollen, wenn er sich von Ihren Qualifikationen - von welchen genau, das wird er Ihnen nicht sagen - überzeugt hat und einen positiven Eindruck von den ersten Gesprächen gewonnen hat. Überdenken Sie die Stellenofferte gründlich, bevor Sie zusagen den Headhunter persönlich zu treffen, denn ab diesem Zeitpunkt könnte Ihre Loyalität zum derzeitigen Unternehmen in Frage gestellt werden, sofern Ihr Chef von dem persönlichen Treffen mit "Ihrem" Headhunter erfährt.
Headhunter ist Interface zu entscheidendem Karriereschritt
Spätestens zu dem ersten persönlichen Treffen benötigt der Headhunter Ihre kompletten Bewerbungsunterlagen. Der Headhunter wird nicht nur ihr fachliches Wissen und Können hinterfragen. Er wird Sie auch nach Ihrer persönlichen und familiären Situation nach Hobbies, Neigungen und weiteren Fähigkeiten fragen. Nicht alles davon ist bedeutend. Antworten Sie unbefangen und bleiben Sie bei der Wahrheit. Diese dürfen Sie allerdings ein wenig zurechtinterpretieren. Ihr Auftreten, Ihre Selbst-Präsentation und Ihre Ausstrahlung und Persönlichkeit sind wahrhaft entscheidend. Der Headhunter ist Ihr Türöffner, Ihr Interface zu einem oftmals entscheidenden Karriereschritt. Der Headhunter ist Master of Decicions: Ob er Sie mit den Entscheidungsträgern im suchenden Unternehmen in Kontakt bringen wird, das entscheidet er. Seien Sie also nett zu Ihm.
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