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Headhunter-Blog: RWE lockt Vahrenholt
VAHRENHOLT NEUER RWE-VORSTAND?
RWE-Chef Großmann lockt Vahrenholt
Vahrenholt soll, wenn es nach dem Willen von Großmann geht, bei RWE die Sparte für erneuerbare Energien voranbringen. Vahrenholt soll zwar zum Jahreswechsel bei Repower Systems in den Aufsichtsrat "vorrücken", was aber faktisch einem Abstellgleis und Entmachtung gleichkommen würde.
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Erfahrener und renommierter Fachmann gesucht
RWE sucht für die neu geschaffene Sparte "erneuerbare Energien einen erfahrenen und renommierten Fachmann. Vahrenholt wäre die Idealbesetzung: "Wir wären froh, einen Mann von solchem Format für uns gewinnen zu können", sagte kürzlich eine RWE-Sprecherin. Deutschlands zweitgrößter Energieversorger will ab Januar im neuen RWE-Geschäftsfeld alle diesbezüglichen Aktivitäten bündeln. Der Vorstand der neuen Sparte, Arbeitstitel "RWE Neue Energie", wird gleichberechtigtes Mitglied im Vorstand der RWE-Holding sein.
Wechsel von Vahrenholt absehbar
Der Wechsel von Vahrenholt zu RWE gilt als bereits abgemacht. Er könnte rechtzeitig zum Start der neuen RWE-Gesellschaft im Februar nach Essen wechseln.
Vahrenholt gründete das Windkraftunternehmen Repower Systems vor sechs Jahren und brachte es wenig später an die Börse. Im Mai diesen Jahres übernahm Suzlon, ein indischer Windkraftanlagenbauer, Repower Systems in einer spetakulären Bieterschlacht mit dem französischen Atomkraftkonzern Areva. Ab diesem Zeitpunkt war das Ausscheiden Vahrenholts absehbar.
Wiewohl Fritz Vahrenholt für eine Verlängerung der Laufzeiten für Kernkraftwerke eintritt, um derart Zeit zu gewinnen für einen nachhaltigen Ausbau der erneuerbaren Energien, gilt er als hochkarätiger und auch streitbarer Experte für erneuerbare Energien.
Der Sozialdemokrat Vahrenholt wird wie auch Großmann dem persönlichen Umfeld von Ex-Kanzler Gerhard Schröder zugerechnet. Die beiden TOP-Manager verbindet auch ihre Herkunft aus dem Ruhrgebiet. Der "Nasenfaktor", die Chemie scheint also zu stimmen.
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