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Headhunter-Blog: Kaderschmiede der Finanzwelt
BANKING: GOLDMANSACHS
Goldmann Sachs - Kaderschmiede für Banker
Wer in der amerikanischen Finanzwelt Karriere machen will, sollte bei Goldmann Sachs, der Kaderschmiede der Wallstreet, ins Berufsleben einsteigen. Hier wird die Spreu vom Weizen getrennt. Der Weg der Erfolgreichen an die Schaltstellen der Finanzindustrie ist vorgezeichnet.
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Investmentbanker von Goldmann Sachs
Goldmann Sachs ist eine der weltweit führenden Investmentbanken. Das Institut erwirtschaftete 2006 mit 27000 Mitarbeitern einen Rekordgewinn von knapp 10 Billionen Dollar. Die Investmentbank nimmt schon lange eine Sonderrolle an der Wall Street ein: Ihre außerordentliche Ertragskraft und die Tatsache, dass kaum eine größere Fusion über die Bühne geht, an der Goldmann Sachs nicht beteiligt wäre, sind Fundament des außerordentlichen Ansehens der Investmentbank.
Die Verwerfungen der internationalen Finanz- und Immobilienkrise scheinen das Institut nicht zu berühren: Im dritten Quartal diesen Jahres weist Goldmann Sachs einen Gewinn von 6,60 Dollar pro Aktie aus. Damit toppt das Institut das dritte Quartal des Rekordjahres 2006.
Kaderschmiede für Wall Street und Politik
Viele ehemalige "Goldmänner" nehmen Schlüsselpositionen in der amerikanischen Finanzwelt wie auch in der Politik ein. John Thain, beispielsweise, derzeit noch Chef der New York Stock Exchange, wird neuer Chef der krisengeschüttelten Investmentbank Merrill Lynch. Thain war bevor er als Börsenchef anheuerte bei Goldmann Sachs für das operative Geschäft verantwortlich.
Als Nachfolger von John Thain wird Duncan Niederauer ab Dezember den Stab als Chef der New York Stock Exchange übernehmen. Beide vereint - bei allen Unterschieden der Charaktere - der Beginn ihrer Laufbahn bei Goldmann.
Auch europäische Karrieren starteten bei Goldmann
Goldmann ist auch Katalysator europäischer Spitzen-Karrieren: Mario Draghi, Präsident der Bank von Italien, die deutschen Finanzvorstände von Eon und Allianz, Marcus Schenk und Paul Achleitner sowie Stefan Jentzsch, der oberste Investmentbanker der Dresdner Bank, alle waren sie bei Goldmann Sachs.
Elitäre Führungskultur produziert erfolgreiche Eigengewächse
Managementexperten führen den Erfolg von Goldmann Sachs als Kaderschmiede auf die elitäre Führungskultur zurück: Viele durchlaufen Einstiegspositionen bei Goldmann. Die Auslese ist knallhart: Wer versagt, wird gefeuert, wer Erfolg hat, großzügig unterstützt, um den Erfolg auszubauen und abzusichern. Die Ansprüche an Erfolg sind elitär.
Auch nach dem Börsengang im Jahr 1999 hat Goldmann diese für börsennotierte Banken ungewöhnlich elitäre und besondere Unternehmenskultur weiter gepflegt, was sich als ein Erfolgsfaktor erwiesen hat. Jeder strebt danach "Partner" zu werden, obwohl damit keine besonderen Eigentumsrechte oder Beteiligungsmöglichkeiten an der Bank verbunden sind. Es ist die Zugehörigkeit zur unternehmensinternen Elite, die mit dem Status als Partner verbunden ist. Ein Status, der als Türöffner weltweit dient und kaum vorstellbare Möglichkeiten, auch als Karrieresprungbrett, eröffnet.
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